Grund und Hauptschule
mit Werkrealschule
Burgstr. 42
73207 Plochingen
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Regeln und Ordnungen


Regeln sind nötig – Regeln an der Burgschule


Ohne Regeln gibt es kein geordnetes und gedeihliches Zusammenleben.
Einige allgemeine Überlegungen zur Aufgabe/Funktion von Regeln finden sich unter Regeln: Aufgabe - Funktion

Auch an der Burgschule gibt es für das gemeinsame Leben und Arbeiten von Schüler/innen, Lehrer/innen, Eltern, Schulleitung, Schulverwaltung und allen anderen Beteiligten Regeln: die Schulordnung, die Klassenordnungen .
Mehr dazu auf  Schul- und Klassenordnung

Intervention


Wichtig ist uns, dass die Einhaltung von Regeln aus Einsicht in die Notwendigkeit und den Sinn von Regeln geschieht. Dies ist aber nicht immer der Fall. Wenn Regeln verletzt werden, ist es wichtig, dass alle Beteiligten eingreifen und entschlossen, aber mit friedlichen Mitteln auf die Regelverletzer einwirken – mit dem Ziel, die Regelverletzung  zu stoppen . Dieses entschlossene Eingreifen nennt man in der Erziehungswissenschaft Intervention.

Interventionen geschehen u.a. in den Pausen durch unser Konzept „Gelbe und rote Karte – Stopp der Pausenhofgewalt“.
Mehr dazu auf der Seite Regelverstöße: Intervention

Intervention geschieht aber auch dadurch, dass die Lehrkräfte und die Schulleitung der Burgschule ganz konsequent allen Vorkommnissen nachgehen, in denen Regeln innerhalb und außerhalb des Unterrichts verletzt werden.

Dies gilt insbesondere dann, wenn Gewalt – in welcher Form auch immer – gegen Sachen (Vandalismus) oder gar gegen Personen geübt wird. „Null Toleranz gegenüber Gewalt“  lautet hier unsere Motto.
Mehr dazu auf Seite Regelverstöße: Intervention

Prävention


Im Umgang mit Regelverletzungen – besonders wenn es um die Anwendung von jeglicher Form von Gewalt gegen Mitschüler/innen geht – ist es uns wichtig, dass wir nicht warten, bis das „Kind in den Brunnen“ gefallen ist. Deshalb beschäftigen wir uns auch mit der Frage der Vorbeugung, erziehungswissenschaftlich Prävention genannt.


Sanktionen


Zum Setzen von Regeln, zur Prävention gegen Regelverletzungen und zur Intervention beim konkreten Verletzen der Regeln gehört auch, dass Regelüberschreitungen verfolgt und bestraft werden. Erziehungswissenschaftlich spricht man von Sanktionen.  

Mit Sanktionen verbinden wir immer – durch viele Gespräche - den Versuch, beim „Täter“ Einsicht in sein Fehlverhalten zu erzeugen und ihn/sie auf diese Weise zur zukünftigen Veränderung zu bewegen. Beim Gespräch bleibt es in der Regel allerdings nicht, weil die Schüler/innen uns nicht mehr ernst nehmen würden, wenn wir bei Fehlverhalten „nur reden“ würden.

Es gibt unterschiedliche Formen von Sanktionen : positive und negative Sanktionen .

Positive Sanktionen sollen Anreize zur Verbesserung schaffen (z.B. Pluspunkte und das, was als „Belohnung“ dafür „eingetauscht“ werden kann).

Negative Sanktionen  (Bestrafung; Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen) haben vielfältige Aufgaben : Sie sollen erzieherisch wirken, ein Fehlverhalten ahnden, den „Täter“ vor weiteren „Taten“ abschrecken, der Umgebung signalisieren, dass Regelverletzungen nicht hingenommen werden, eine Art „Täter-Opfer-Ausgleich“ schaffen usw.

Es gibt unterschiedliche Formen von „negativen“ Sanktionen:  angefangen von der „Strafarbeit“ bis hin zu „Erziehung und Ordnungsmaßnahmen“ nach § 90 Schulgesetz .

Mehr zum Thema Sanktionen.











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