Kompetenzanalyse im Schuljahr 2009/2010
Die Kompetenzanalyse 2009/2010 wurde vom Tandem Franco Mandracchia - Sven Penzinger (Klasse 7 b) und vom Tandem Cornelia Leinert - Hans Dörr (Klasse 7 a) im Juni/Juli 2010 durchgeführt.
Die folgenden Fotos zeigen Schüler/innen der Klasse 7 a bei der Lösung der Aufgabe "Kartenhalter" und "Streichholzturm".
Beim "Kartenhalter" werden methodische Kompetenzen und berufsspezifische Kompetenzen beobachtet und beurteilt - bzw. die feinmotorischen Fähigkeiten oder das räumliche Denken. Beim "Streichholzturm" ging es um die Beobachtung und die Beurteilung sozialer Kompetenzen - um Kommunikations-, Team- und Kritikfähigkeit.
Kompetenzanalyse an der Burgschule: Klasse 7 b - ab 23.3.09
Ab Montag, 23.3.09 werden die Lehrkräfte Sven Penzinger und Franco Mandracchia in der Klasse 7 b die Kompetenzanalyse zum ersten Mal durchführen. Beide Kollegen wurden intensiv für diese Aufgabe fortgebildet.
Die Kompetenzanalyse in den Klassenstufen 7 der Hauptschule hat zum Ziel, für die Schüler/innen ein individuelles Stärken- und Schwächenprofil zu erstellen. Das Profil bildet die Bandbreite der Kompetenzen ab, die über fachliches Wissen hinausgehen.
Das Verfahren umfasst standardisierte Einzel- und Gruppenaufgaben in fünf Kompetenzfeldern mit 21 Merkmalen .
Dabei sollen im Bereich Methodenkompetenz die Planungsfähigkeit, die Ergebnisorientierung, die Problemlöse- und Präsentationsfähigkeit erfasst werden.
Bei der kulturtechnischen Kompetenz stehen der Umgang mit Sprache, Zahlen, Schrift sowie Computer und Internet im Mittelpunkt.
Die Aufgaben des Themengebiets Fach- und Sachkompetenz legen einen Schwerpunkt auf Hand- und Fingergeschick, Ordentlichkeit, Arbeitstempo, Figurerfassung und Sorgfalt.
Der Bereich Sozialkompetenz beinhaltet die Kommunikations-, Kritik-, Konflikt- und Teamfähigkeit.
Der Abschnitt personale Kompetenz befasst sich mit der Zuverlässigkeit, Flexibilität, Selbstständigkeit und Konzentrationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler.
In Gruppen (maximal acht Schüler) werden acht Aufgaben bearbeitet. Pro Aufgabe stehen jeweils maximal 45 Minuten zur Verfügung.
Im Anschluss an die Aufgaben füllen die Schüler einen Selbsteinschätzungsbogen am Computer aus.
Jede Gruppe wird bei der Bearbeitung der Aufgaben von den genannten Lehrkräften begleitet, die ihre Beobachtungen schriftlich festhalten und sie in einem Beurteilungsbogen zusammenfassen.
Die Lehrkräfte beraten über die Ergebnisse der Testaufgaben. Mit Hilfe der Software für das Analyseverfahren wird dann für jeden Schüler das individuelle Kompetenzprofil erstellt.
Gemeinsam besprechen Lehrer und Schüler das aus dem Verfahren ermittelte Profil. Förderziele und Fördermaßnahmen werden erarbeitet und in einem Förderplan gesammelt. Es wird auch vereinbart, für welche Fördermaßnahmen der Schüler eigenverantwortlich zuständig ist.
Das Kompetenzprofil, als wichtiges Element der Berufswegeplanung, zeigt Fähigkeiten und Talente der Schülerinnen und Schüler auf, die ein Zeugnis nicht abbilden kann. Das Profil soll auch ein Instrument dafür sein, Berufsvorstellungen zu entwickeln, die den Stärken der Jugendlichen besonders entsprechen.
Für die Durchführung der Kompetenzanalyse und die anschließende Förderung soll die Kontingentstundentafel der Hauptschule ab dem Schuljahr 2009/2010 um eine Stunde aufgestockt werden.
Weitere Informationen zur Durchführung der Kompetenzanalyse finden Sie auf dem Kultusportal unter www.kultusportal-bw.de/servlet/PB/-s/xxx/menu/1229437/
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